Zum Hauptinhalt springen

Düsseldorfer Büdchentag 2016—2025

Die Idee hinter dem Büdchentag: aus zwei Nöten eine Tugend machen. In Düsseldorf verschwinden Off-Spaces und Kulturangebote abseits der Altstadt, während die klassischen Büdchen wirtschaftlich immer stärker unter Druck geraten. Beide Entwicklungen machen unsere Städte anonymer, Orte der Begegnung verschwinden. Die Lösung: Kultur ans Büdchen bringen – und Menschen wieder verbinden.

2016

Der erste Düsseldorfer Büdchentag findet statt. Rund 20 Büdchen machen mit, 50 DJs legen auf, es wird gegrillt, gerappt, getanzt und gefeiert. Der Büdchentag begeistert schon im ersten Jahr so viele Teilnehmer:innen und Besucher:innen, dass er praktisch ohne Anlauf zu einer festen Größe im Düsseldorfer Event-Kalender wird.

2017—2019

Die Veranstaltung wächst langsam aber stetig.

2020

Die Corona-Pandemie beendet jäh die Planung des Büdchentags. Um in dieser stillgestandenen Zeit Büdchenkultur zu feiern, werden Werke von lokalen Künstlern vor Düsseldorfer Büdchen platziert. Gleichzeitig entsteht an der Außenfassade eines Büdchens in der Mintropstraße ein riesiges Wandbild, gemalt von Düsseldorfer Graffiti-Künstlern.

2021

Unter der Oberfläche wird das Fundament der Veranstaltung gestärkt. Die Förderung durch das Kulturamt der Stadt Düsseldorf steigt deutlich und der Büdchentag wird zu einem Posten im Haushalt der Stadt. Um die gewachsenen Strukturen zu erhalten und eine organisatorische Basis für die kommenden Jahre zu schaffen, wird der Düsseldorfer Büdchentag e.V. gegründet.

Und das ist gut so, denn auch im Folgejahr kann pandemiebedingt kein Büdchentag stattfinden. Kurzerhand wird ein Büdchentag-Magazin konzipiert, geschrieben und gedruckt und es entstehen fast 100 Seiten voller Büdchenliebe - mit Interviews, Porträts von Stammgästen, der Büdchen-Fotografin Tata Ronkholz und vielem mehr.

2022

Nach zwei Jahren Corona-Pause geht es wieder los, und zwar so richtig. Mit 30 Büdchen in neun Stadtteilen wächst der Büdchentag zu einem stadtweiten Nachbarschaftsfest.

2023

Am 12. August wird an 33 Büdchen in zehn Stadtteilen gefeiert und der Büdchentag bekommt viel Aufmerksamkeit. Nicht nur von immer mehr Besucher:innen, sondern auch von der Politik: Im September ist der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz zu Gast in Düsseldorf. Er will die sozial engagierten Menschen der Stadt treffen - und entscheidet sich für den Düsseldorfer Büdchentag e.V.. Was für eine Ehre! Unter dem strengen Blick seiner Bodyguards trifft der Kanzler Vereinsmitglieder und Büdchenbetreiber. Standesgemäß an einem traditionsreichen Bilker Büdchen.

2024

Der Verein freut sich über den Ehrenamtspreis der SPD Düsseldorf. Die Laudatio hält niemand Geringeres als Klaus Allofs, Fußball-Legende und Spross einer Büdchen-Dynastie. Eröffnet wird der Büdchentag durch einen gemeinsamen Büdchen-Spaziergang mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Es nehmen mittlerweile 40 Büdchen in zehn Stadtteilen teil!

2025

Der Büdchentag wächst rekordverdächtig – auf 50 teilnehmende Büdchen. Die Veranstaltung ist aus dem Kalender der Düsseldorfer endgültig nicht mehr wegzudenken!